FAQs

Sollten Sie noch Fragen haben, welche hier nicht geklärt werden, dann treten Sie doch bitte mit uns in Verbindung.

„Wie schaut der Ersttermin aus?"

Für einen reibungslosen Aufenthalt/Ablauf bitten wir unsere Neupatienten zwischen 10-15 min vor Terminbeginn zu erscheinen um noch in Ruhe im Wartebereich den Gesundheitsfragebogen ausfüllen zu können. Im Falle, dass aktuelle Röntgenbilder vorhanden sind, bitten wir Sie, diese zum Termin mitzubringen oder uns vorab per Mail zu schicken, um Ihnen ein Mehrfachröntgen zu ersparen.

Beim Ersttermin werden Fotos und Röntgen angefertigt. Ihr behandelnder Zahnarzt/Zahnärztin bespricht mögliche weitere Vorgehensweisen und anschließend erhalten Sie Ihr Behandlungskonzept. Gerne können Sie nach diesem Termin weitere Termine an unserer Rezeption vereinbaren.

„Wie komme ich zur Smile Clinic?"

Sie können unsere Clinic sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, wie z.B.: Bus (Linie 21 oder 22) oder Zug (Hauptbahnhof Salzburg Exit Schallmoos) erreichen. Für Patienten, welche mit dem Auto kommen, können die Kurzparkzone (3h gratis mit der Parkscheibe) sowie unseren Smile-Clinic-Parkplatz (gegenüber der Clinic am Riegerparkplatz) nutzen.

„Welche Kosten entstehen beim Ersttermin und wie kann ich bezahlen?"

Beim Ersttermin inkl. Panoramaröntgen sowie zweier kleiner Röntgenbilder entstehen Kosten von etwa € 85,-. Die Rechnung können Sie bar oder via Bankomat- /Kreditkarte begleichen und bei Ihrer Versicherung einreichen.

„Nehmen Sie noch Neupatienten auf?"

Ja, wir nehmen Neupatienten auf. Da mehrere Zahnärzte/Zahnärztinnen mit verschiedenen Spezialisierungen sowie Ordinationszeiten im Haus sind, sind auch die Wartzeiten unterschiedlich.

„Muss man sich beim Zahnarzt auf Schmerzen einstellen?“

Aus Angst vor Schmerzen braucht niemand mehr den Zahnarzt zu meiden, da Patienten heutzutage komplett schmerzfrei behandelt werden können!

„Sind die Milchzähne wirklich nicht wichtig, weil sie ja sowieso ausfallen?“

Leider ist die Meinung, dass Milchzähne im Vergleich zu den zweiten Zähnen nicht ganz so bedeutend sind, heutzutage noch immer sehr weit verbreitet. Dabei erfüllt das Milchgebiss wichtige Funktionen. So sind die ersten Zähne Platzhalter für die bleibenden, sie haben entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Kiefers und sind für die Sprachbildung wichtig. Insbesondere Karies, verursacht durch zu geringe Pflege, ist eine große Gefahr, da durch sie nicht nur der Milchzahn zerstört werden kann, sondern auch die zweiten Zähne Schaden nehmen. Denn Karies ist eine Infektionskrankheit. Das heißt, durch kariöse Milchzähne können sich auch die nachkommenden, gesunden Zähne mit den Zahnfäulebakterien „anstecken“. Zudem können bei Kleinkindern zu früh verloren gegangene Zähne zu Fehlentwicklungen des Kiefers führen.

„Bekommen Kinder, die viel Schokolade essen, häufiger Karies?“

Karies wird nicht durch große Mengen an Süßigkeiten ausgelöst, sondern durch die Häufigkeit des Konsums. So hat etwa eine Schweizer Studie gezeigt, dass Kinder, die 300 Gramm Zucker zu den Mahlzeiten bekamen, nicht einmal ein Drittel der Karies hatten wie jene Kinder, die jede Stunde ein Zuckerl mit insgesamt nur 100 Gramm aßen. Der Grund dafür: Der Zucker wird von den im Mund angesiedelten Plaquebakterien in kürzester Zeit in Säure umgewandelt, die den Zahnschmelz angreift, ihm Mineralien wie Kalzium und Phosphat entzieht und ihn damit enthärtet. Zwar kann der natürliche Speichelfluss den Schmelz wieder aufbauen, dieser Reparaturvorgang braucht aber seine Zeit. Je häufiger die Bakterien im Mund süßen Nachschub bekommen, desto mehr Säure produzieren sie und der neutralisierende Puffer im Speichel ist überfordert. Schokolade: das heißt, die Zähe 'baden' mehr oder weniger in Säure und werden so letztendlich zerstört. Da der kindliche Zahnschmelz zudem noch dünner und weicher ist, kann Karies sehr rasch fortschreiten. Fazit: Besser eine Tafel Schokolade auf einmal als stückchenweise über mehrere Stunden verteilt. Und natürlich spielt die Pflege keine unwesentliche Rolle.

„Soll man sofort nach dem Essen die Zähne putzen?“

Nach dem Genuss von zucker- oder säurehaltigen Speisen und Getränken ist es immer besser, mindestens eine halbe Stunde mit dem Putzen zu warten. Denn die Borsten der Zahnbürste können den durch die Säure aufgeweichten Zahnschmelz mit der Zeit schädigen.

„Ist Parodontitis wirklich Schicksal?“

So einfach geht es nun doch nicht! Denn gibt es keine bakterielle Infektion durch schlampige Pflege, so kommt es auch nicht zu einer Entzündung des Zahnhalteapparates. Man kann also nicht sagen: ,Ich habe eben Pech!' Nur bei der so genannten aggressiven Parodontitis, bei der es innerhalb kürzester Zeit zu schweren Schäden am Zahnhalteapparat kommt, liegt eine gewisse genetische Veranlagung vor.

„Fallen einem ab einem gewissen Alter die Zähne ohnehin aus oder kann man das verhindern?“

Falsch! Zähne gehen hauptsächlich als Folge einer Parodontitis verloren, aber das ist keine Frage des Alters. Durch eine gründliche häusliche Pflege in Kombination mit einer professionellen Mitbetreuung durch den Zahnarzt können die Zweiten problemlos ein Leben lang halten.

„Liegt schlechtes Zahnmaterial in der Familie?“

Es gibt zwar Menschen, die im Gegensatz zu anderen einen granitartigen Schmelz haben oder Speichel mit hohem Kalziumgehalt aufweisen, der sich schützend um die Zähne legt, aber im Grunde gilt immer: Ein sauberer Zahn wird nicht krank! Bei der richtigen Pflege, die das korrekte Putzen zu Hause wie auch die professionelle Mundhygiene beim Zahnarzt inkludiert, kommt es weder auf die Stärke des Schmelzes noch auf die Beschaffenheit des Speichels an.